Wer bin ich eigentlich? 1000 Fragen an mich selbst – Teil 4

In den letzten 2 Wochen habe ich etwas Selbstfürsorge betrieben und den Blog ruhen lassen. Aber heute geht es mit den nächsten 20 Fragen und meinen Antworten weiter.
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Diese Woche erfahrt ihr in welchen TV-Casting Shows ich schon war und welchen Berufswunsch ich als Kind hatte.

2014 - noch einige Kilos leichter
2014 – noch einige Kilos leichter

1000 Fragen an dich selbst – #4 / 61-80

61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?
Ich würde jetzt nicht sagen, das ich daran glaube, aber ich hoffe es gibt ein Leben nach dem Tod. Mir gefällt die Vorstellung das ich, wenn ich sterbe, irgendwo weiterlebe. Zusammen mit all den Menschen, die vor mir gegangen sind und die mir soviel bedeuten. Es macht den Gedanken an den Tod leichter, denn er bedeutet so nicht das Ende. Der Tod ist nur ein weiter Schritt auf unserer Reise.

62. Auf wen bist du böse?
Spontan fallen mir drei Menschen ein. Den ersten habe ich sehr geliebt. Er hat mir mein Herz gebrochen und ich habe Jahre gebraucht um es zusammenzusetzen. Die zweite Person hat mein Vertrauen und meine Freundschaft gnadenlos missbraucht und ausgenutzt. Ich hasse sie dafür, das sie mir das angetan hat. Seitdem fällt es mir schwer andere Menschen an mich heran zu lassen und ihnen zu vertrauen. Person drei ist ein Familienmitglied, das mir immer das Gefühl gibt wertlos zu sein.

63. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln?
Ich wohne auf dem Dorf. Hier fahren tatsächlich kaum öffentliche Verkehrsmittel. Ab und zu mal ein Bus, das war es aber auch schon. Wir haben nicht mal einen Bahnhof.

64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet?
Die Fehlgeburten 2016 haben mich zerrissen. Der Verlust von Baby2 war am schlimmsten. Noch heute tut es unglaublich weh und es vergeht kein Tag an dem ich nicht an unseren kleinen Zwilling denke.

65. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest?
Zu Grundschulzeiten wollte ich immer Sängerin werden. Ich singe zwar heute noch gerne, war sogar zweimal bei der Casting-Show Popstars dabei, aber Sängerin bin ich dann doch nicht geworden. Danach wollte ich eine ganze Zeit lang vieeeele Sprachen lernen und als Übersetzerin arbeiten. Dann kam der Wunsch, Ärztin zu werden. Ich nahm es mir ganz fest vor, später Medizin zu studieren. Als ich mit 17 schwanger wurde, kam dann aber alles anders. Ich habe Mediengestalterin gelernt und arbeite mittlerweile aber in einem ganz anderen Bereich.

66. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten?
Meine Lieblingsmusik hat ihren eigenen Kosenamen von mir erhalten. Ich nenne sie zärtlich: Wackel-mit-dem-Arsch-Musik.
Mein Lieblingstanzlied ist Sean Paul – Like Glue (hör hier mal rein). Schon als Teenager habe ich einen Faible für Sean Paul, Dancehall & Reggae entwickelt. Hör ich ein Lied von Sean Paul, hält mich nichts mehr! Dann steh ich auf und schwinge die Hüften. In dem Moment ist es mir auch egal das ich keine Größe 38 habe, sondern 100kg mit mir rumtrage. Wenn ich zu dieser Musik tanze, ist es als wäre alles und jeder um mich herum vergessen. Super! Jetzt will ich sofort tanzen gehen.

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Der Mann und ich

67. Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten sehr?
Seine Ruhe, seine Gelassenheit und die Gewissheit das ich ihm zu 100% Vertrauen kann.

68. Was war deine größte Anschaffung?
Meine allein war das Auto.

69. Gibst du Menschen eine zweite Chance?
Ja, aber keine dritte. Und es kommt immer darauf an was vorgefallen ist. Fremdgehen könnte ich zum Beispiel nie verzeihen.

70. Hast du viele Freunde?
Nein. Aus purem Selbstschutz.

71. Welches Wort bringt dich auf die Palme?
LOL – geschrieben finde ich es ja schon unfassbar grausam, aber mein Teenager sagt nun gefühlt alle 5 Minuten: Das ist so lol. Das war voll lol. Lol das ist lol
GNAAAAARRRR

72. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen?
Ja schon ein paar Mal. Unter anderem, weil ich bei der Castingshow Popstars mitgemacht habe. Ihr braucht euch jetzt gar nicht die Finger wund googlen! Beim ersten Mal war ich 16 Jahre alt und beim zweiten Mal 21 Jahre jung. Jetzt werde ich 31. Online gibt es also nicht zusehen. HA!

73. Wann warst du zuletzt nervös?
Letzte Woche Freitag. Da ist mein neuer Tanzkurs gestartet. Vor meiner ersten Kursstunde bin ich immer ganz nervös. Ich weiß nicht wie die Kursteilnehmer sind, ob Elise gut mitmacht und und und.

74. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause?
Ich könnte jetzt das Schreiben, was ihr sicher erwartet zu lesen und was natürlich auch stimmt: das beisammen sein mit meinen Kindern, meine Familie, der Trubel am Frühstückstisch, das Gekuschel am Morgen.
ABER! Wir dürfen folgende Tatsachen bitte nicht außer Acht lassen:
Mein Zuhause ist mein Zuhause weil!
-> ich hier ohne BH herumlaufen kann
-> Die Jogginghose hier meine Alltagshose ist
-> in meinem Kühlschrank immer Notfallschoki liegt
-> und meine Tür jederzeit für jeden Redebedürftigen Menschen, auch ohne BH und mit Jogginghose, offen steht. Dafür ist die Notfallschoki da.

75. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen?
Im Internet und das meist auf dem Handy oder Ipad.

76. Welches Märchen magst du am liebsten?
Ich habe ein uralten Märchenbuch. Das ist noch von meiner Oma und aus diesem Buch lese ich auch meinen Kindern vor. Am liebsten mag ich Schneeweißchen und Rosenrot.

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Lustig sein, das kann ich.

77. Was für eine Art von Humor hast du?
Ich weiß es nicht. Von flach bis sarkastisch ist alles dabei. Ich kann sehr lustig sein, wenn ich es will. Wenn ich es denn will. Das ist der Punkt. Ich mag mein Lachen nicht sehr gerne und dementsprechend halte ich mich oft zurück.

78. Wie oft treibst du Sport?
Aktuell als Trainerin 5 mal die Woche und ab Donnerstag dann mindestens 7 mal. Dann geht das Training im Fitnessstudio los!

79. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck?
Ich hoffe jedenfalls das ich einen positiven, bleibenden Eindruck hinterlasse. Ob das wirklich so ist, weiß ich leider nicht.

80. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten?
Meine Liebsten Menschen und die Musik.

Danke noch einmal an Johanna von Pink-e-pank.de für den Start dieser wunderbaren Blogparade.

Ich freue mich schon auf die nächsten 20 Fragen.

2 Gedanken zu „Wer bin ich eigentlich? 1000 Fragen an mich selbst – Teil 4

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