Mein Weg zur Hebammenausbildung

Moin ihr Lieben!

Hui, da sind doch tatsächlich wieder einige Monate ins Land gezogen und ich habe mich hier gar nicht und in den Sozial Media Kanälen kaum noch gemeldet.
Ich musste mich erstmal an das Arbeiten im drei Schichten System gewöhnen. Und an das Lernen! Wann war ich zuletzt zur Schule?! 2006 in der Oberstufe und dann kam meine Ausbildung zur Mediengestalterin bis 2012. Das ist immerhin auch schon 7 Jahre her. Ich musste mich selbst also erst in die Rolle der Schülerin und die der Vollzeit arbeitenden Mutter hineinfinden. Und auch meine Kinder und mein Mann brauchten hre Zeit um sich an die Situation zu gewöhnen. Ich habe das Pendeln zur Arbeitsstelle auch sehr unterschätzt und sitzte bisher jeden Tag 3 Stunden im Auto. Das ändert sich bald – darum soll es heute aber noch nicht gehen.

Heute möchte ich erst über meine Motivation sprechen. Ich möchte euch erzählen warum ich unbedingt Hebamme werden will.

Auf Youtube (einmal HIER klicken) findet ihr den Geburtsbericht meiner ersten Tochter. Die Geburt meiner zweiten Tochter war für mich ein unsagbar schlimmes Erlebnis. Ich kann nicht darüber reden, nicht darüber schreiben. Ich habe die Hölle auf Erden erlebt. Der Geburtsbericht liegt Zuhause, tief in einem Schrank versteckt. 24 Seiten. Ich kann kein Wort lesen. Der Schmerz sitzt zu tief. Diese Geburt hat tiefe Narben auf meiner Seele hinterlassen und immer wenn ich die schreckliche Kaiserschnittnarbe sehe, könnte ich schreien. Vor Wut, vor Trauer. Nach der Geburt habe ich mich gehasst. Ich fühlte mich als Versagerin. Es ist meine Schuld das wir im OP gelandet sind, das sie meine Tochter aus mir heraus gerissen haben.
Ich war zu dumm um zu gebären. Ich hab das Vertrauen in meinem Körper verloren.
Erst die Schwangerschaft und die Geburt von Kind3 brachten mir mein Selbstwertgefühl zurück (den Geburtsbericht findet ihr HIER). Diese Geburt war heilsam, selbstbestimmt und nahezu schmerzfrei.
Eine Geburt verändert dein Leben. Und wenige Sekunden, nicht durchdachte Wörter und nicht angekündigte Interventionen innerhalb der Geburtsreise können dein ganzes Leben negativ beeinflussen. Und ganz unabhängig von den Schmerzen, kann es dazu führen, das deine Ehe oder deine Beziehung darunter leiden und du keine Bindung zu deinem Kind aufbauen kannst.
Ich musste jedes Mal schlucken, wenn meine Kursteilnehmerinnen mir erzählten, wie ihre Geburten abliefen. In einer Gesprächsrunde kam heraus, das 7 von 9 Frauen eine Epi (Episiotomie/Dammschnitt) hatten. 7 von 9 FRAUEN!!!!! und nicht eine wurde angekündigt. Und jeder wurde gesagt, das müsse nun gemacht werden, das wäre ganz normal und würde bei fast jeder Geburt gemacht werden.

Ich möchte Frauen auf ihrer Geburtsreise begleiten und Ihnen die Geburt ermöglichen, die sie sich wünschen. Ich wünsche mir, das die Frauen ihr Körpergefühl wiederfinden und merken, was für Wunder sie vollbringen können.

Mein großes Geheimnis

Moin erstmal!

Ich weiß, ich bin gemein. Erst lasse ich Monate hier nichts von mir hören, poste nur noch selten etwas auf meinen Social Media Kanälen und dann! wage ich es auch noch von einem großen Geheimnis zu sprechen, das ich aber erst TAGE SPÄTER – genau genommen heute – enthüllen will.
Aber keine Angst. Hier werden nun keine Tausend Wörter und drölfzig Bilder erscheinen, die ihr erst durchlesen müsst. Ich selbst hasse es, mich durch Beiträge zu wurschteln und dann irgendwo, ganz kleingedruckt das zu finden, was ich wissen will.
Deswegen machen wir es heute ganz schnell

ICH WERDE HEBAMME
ICH WERDE HEBAMME!!!!!

Ihr habt richtig gesehen.
ICH WERDE HEBAMME

Ich kann es selbst kaum glauben und könnte noch immer vor Freude anfangen zu weinen. Mein größter Wunsch ist in Erfüllung gegangen und ich habe einen der heiß begehrten Ausbildungsplätze zur Hebamme ergattert.
Ja und das ist auch der Grund warum es überall so still war.

Der Bewerbungsprozess begann bereits im April. Im Juni und Juli war ich dann unter anderem bei einem Einstellungstest und bei mehreren Vorstellungsgesprächen. Nebenbei wurde ich 31 Jahre alt, Elise wurde 1 und die Hochzeit musste auch noch organisiert werden. Ihr merkt also, es war viel zu tun.

Bei jeder Email und jedem Brief den ich bekam, schlug mein Herz schneller. Ich wollte U N B E D I N G T Hebamme werden.

In den Herbstferien habe ich dann ein Praktikum im Kreißsaal gemacht. Jeder Tag dort hat meinen Wunsch Hebamme zu werden, nur noch verstärkt.
In den Tagen durfte ich 9 Geburten begleiten. Ich war bei einem Notkaiserschnitt dabei und habe auch stille Geburten miterlebt. Das Tod und Leben so nah beieinander liegen, war für mich zuerst sehr schwer. Mein Mann hat jeden Abend mit mir über das erlebte gesprochen, mich gefangen und mir zugehört – das hat mir sehr geholfen.
Am letzten Tag des Praktikums war ich unwahrscheinlich traurig. Die Hebammen in diesem Kreißsaal waren so so so so toll. Ich habe so viel gelernt und habe wirklich NOCH NIE ein so gut eingespieltes Ärzte – Hebammen – Team gesehen. Dort herrscht eine solche Harmonie, das ich traurig war dort nicht all meine Kinder auf die Welt gebracht zu haben.
Viele der Hebammen dort wollten das ich bleibe und einige haben sogar ein gutes Wort für mich bei der Leitung eingelegt – das finde ich so toll.
Ihr merkt schon. Dieser Text wird von lauter Adjektiven überrannt. ABER ICH BIN EINFACH SO GLÜCKLICH!
Im November folgte dann das entscheidende Vorstellungsgespräch mit der Klinikleitung, der Leitung der Hebammenschule, der leitenden Hebamme des Kreißsaal, dem Chefarzt der Gynäkologie und einer Verwaltungskraft.
Ich war so nervös, das glaubt ihr nicht. Noch nervöser wurde ich, als die Frau vor mir gleich gesagt bekommen hat ob Sie den Ausbildungsplatz dort bekommt, oder nicht. Damit habe ich wirklich nicht gerechnet.
Das Gespräch lief aber sehr gut. Ich wurde auf das positive Feedback des Praktikums angesprochen, auf die vielen Nachrichten die die Hebammen dort an die Schulleiterin weitergeleitet haben. Nur für mich. Mein Herz <3
Ich musste den Raum kurz verlassen, griff zum Hände und schrieb meiner Familie und den besten Freundinnen: GLEICH WEIß ICH BESCHEID!!!!
Und als ich gerade auf absenden drückte, wurde ich auch schon wieder hineingebeten. Das waren keine 2 Minuten – zack wieder Angst!!!

Ich saß zitternt auf meinem Stuhl und bekam dann die Zusage. Und was passierte?
Ich musste weinen. Vor lauter Freude und Erleichterung

Weihnachtsgeschenke zum Thema Hebamme von meiner Freundin Yasmin
Geschenk meiner Freundin Yasmin

Jetzt geht es in wenigen Wochen los. Ab dem 01.04. bin ich Hebammenschülerin. Ich kann es immer noch nicht glauben und freue mich auf das Abenteuer und werde hier auf dem Blog über unseren Weg berichten ♥

Tanja

#weddingwednesday – Das perfekte Brautkleid

Schon als kleines Mädchen habe ich mir im TV so verdammt gerne die Hochzeiten der Royals angesehen. Ich saß vor dem TV und konnte es nicht erwarten, das die Kutsche mit der Prinzessin ENDLICH vor der Kirche auftaucht, sie aussteigt und ich es sehen kann:

DAS BRAUTKLEID

Die Kleider waren für mich immer mein Highlight! Meterlange Schleppen, eine Tiara auf der wunderbaren Frisur und ein Strahlen im Gesicht mit dem die Sonne nicht mithalten konnte.
Erinnern wir uns doch mal an die Hochzeit von Willem-Alexander und Máxima von Holland. Máxima trug ein langärmeliges Kleid mit einem kurzen Kragen, das von Valentino geschneidert wurde. Das Kleid war eher schlicht, aber auch hier hat mich die Schleppe und der Schleier einfach beeindruckt. Und die Hochzeit war soooooo emotional und hach, kein Auge blieb trocken.
Das Hochzeitskleid von Mette Marit, das sie auf ihrer Hochzeit mit Haakon trug, war auch sehr schlicht. Ihr stand es einfach fabelhaft und auch hier konnte ich meine Tränen nicht zurückhalten.

Das Hochzeitskleid das wahrscheinlich alle von euch kennen OHNE vorher google befragen zu müssen, ist das von Kate Middleton (auf dem Foto seht ihr zusätzlich das Kleid ihrer Schwester). Ihr Hochzeitskleid war ab sofort mein Favorit, mein Vorbild für mein Hochzeitskleid. Die Hochzeit von Kate und William fand am 29. April 2011 statt und war also noch weit entfernt von dem Moment, an dem ich mich selbst auf die Suche nach MEINEM KLEID machen würde.
Aber ihr kennt das sicher selbst auch zu genüge: Man hat immer seine speziellen Vorstellungen von dem perfekten Brautkleid. Je nach Alter, ändern sich natürlich die Wünsche.
Mein Taum vom Prinzessinnenkleid mit möglichst viel Glitzer, Bestickungen, riesen Schleppe, Tiara, änderte sich auch im laufe der Jahre zu Spitze und möglichst wenig Glitzer und bitte KEINE Perlen.

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=8-clw7RHOtE?start=1080&w=560&h=315]

Im September ging meine Brautkleidsuche los. In diesem Vlog habe ich die Kamera etwas mitgenommen. Meine Erfahrungen sind leider nicht nur positiv.

Zuerst gingen wir ins Brautstudio in meinem Dorf.  Ich wollte unbedingt meine Mutter, meine Oma, meine beste Freundin, meine Schwester, meine zukünftige Schwiegermutter und meine Kinder mitnehmen. Alle waren dabei.
Wir fuhren also mit drei Autos zu dem Brautstudio. Ich habe die Babyschale, samt Baby Elise (die zu dem Zeitpunkt ja gerade 8 Wochen alt war) ins Geschäft getragen.
Die Dame die mich begrüßte, schickte erst alle Begleiter zur Sitzecke. Mir gab sie ein paar Handschuhe, die alles andere als appetitlich aussahen. Dann fragte mich die Verkäuferin welche Kleidergröße ich denn hätte. Ich sagte ihr: Größe 46

„Was?! NIE IM LEBEN!! Eher eine Größe 52 oder 54. Wenn nicht noch mehr.“

Ich dachte ich höre nicht richtig. Ich steh zu meiner Figur, würde mich niemals dünner ausgeben, als ich tatsächlich bin. Sie musterte mich von oben bis unten und ich fühlte mich schrecklich und absolut hässlich. Diese Dame hat mir mit nur einem Satz mein kompletten Selbstbewusstsein geraubt.
Für so dicke Frauen wie mich gibt es dort übrigens kaum Kleider – wieder ihre Worte. Also blieben mir drei Kleider, die SIE auswählte und ich anprobieren musste. Alle entsprachen absolut nicht dem was ich mir vorgestellt habe, aber das war der Dame egal.  Durch Tüll & Tränen (Vox-Sendung) dachte ich eigentlich ich könnte auch „zu kleine Kleider“ anprobieren und diese würden dann einfach in meiner Größe bestellt werden (sollte ich mich tatsächlich für eines entscheiden). Nein, auch das ist unmöglich. Ich ging ziemlich enttäuscht nach 35 Minuten wieder aus dem Laden heraus. Mir war zum heulen zumute. In meiner Vorstellung sah die Brautkleidsuche irgendwie anders aus.

Gott sei dank durften wir dann ganz spontan noch zu einem weiteren Geschäft fahren.  und zwar zu Blumenfeld in Großheide. Die Begrüßung hier fiel um eingies freundlicher aus. Es wurde gefragt ob meine Begleiter etwas trinken wollen und dann kam folgender Satz:

„Ich schätze du trägst Größe 46? Erschreck dich bitte nicht wenn wir bei unseren Brautkleidern bei Größe 50 schauen. Aber die Kleider fallen immer viel kleiner aus, als ausgeschrieben.“

Schon fühlte ich mich etwas besser. Sie wollte auch wissen, was genau ich mir vorstelle. Das werde ich hier natürlich NICHT erwähnen, immerhin darf mein Verlobter bis zur Trauung nicht wissen wie ich aussehen werden und ich hoffe ihr habt Verständnis dafür.
Ich suchte mir mehrere Kleider aus, probierte einige an. Und dann fand ich ein Kleid – sogar in Größe 46 – das einfach wunderbar aussah. Ich hatte richtige Kurven und sah 15 KG leichter aus. Auch wenn dieses Kleid nicht im entferntesten etwas mit meinem Traumkleid  zutun hatte, war ich in diesem Moment davon überzeugt das genau dieses Kleid MEIN KLEID ist.
Meine weltbeste Mutter kaufte das Kleid und wir gingen heim.

Am Abend schickte mir meine Freundin ein Foto per WhatsApp. Darauf war ich in meinem Brautkleid zu sehen.

Mir kamen sofort die Tränen, allerdings nicht vor Rührung. ich fand das Kleid plötzlich total schrecklich…

Ich weinte und weinte und weinte. So wollte ich auf keinen Fall heiraten. Ich rief im Brautstudio an und man sagte mir es wäre eigentlich zu spät, ich könne kein Brautkleid „zurückgeben“. ABER! Man bot mir an einen neuen Termin zu vereinbaren und mir aus deren Sortiment ein neues Kleid auszusuchen.
PUH!

Dieses Mal nahm ich nur meine Mutter und meine beste Freundin mit. Und soll ich euch etwas sagen? Als ich den Beratungsraum betrat, hing dort dieses eine Kleid. Ich ging sofort auf das Kleid zu. Und dieses Kleid ist es auch geworden. Es hat alles was ich immer haben wollte und ich fühle mich in meinem Brautkleid so verdammt wohl.

Das Ganze ist jetzt 6 Monate her. Mein Kleid wurde bestellt und ich war bereits zur ersten Anprobe wieder im Geschäft. Ich liebe es noch immer und kann es kaum erwarten es bei unserer kirchlichen Trauung und der Feier am 01.09. zu tragen!!

Jetzt könnte der Blogbeitrag natürlich zuende sein. Aber es gibt wieder ein aber.
Am 31.08. findet unsere standesamtliche Trauung im Schlosspark Lütetsburg statt. Und ich möchte dort ein anderes Kleid tragen.
Das hat folgende Gründe:

  1.  Stellt euch mal vor, es regnet am Freitag und ich laufe mit meinem Brautkleid, das eine lange Schleppe hat, durch den Park. Dann ist dreckig. Sehr dreckig.
  2. Das Kleid könnte kaputt gehen.
  3. Der WOW Effekt beim Betreten der Kirche am darauffolgenden Tag wäre einfach weg
  4. Ich sehe mich in meinem Brautkleid einfach in der Kirche stehen und nicht im Schlosspark. In meiner Vorstellung, sehe ich an diesem Tag ganz ganz ganz anders aus.

Jetzt hat meine Mutter mein Brautkleid, samt Schleier und Reifrock, gezahlt. Über 2000€. Ich bin mir ehrlich gesagt noch nicht sicher ob ich selbst für die standesamtliche Trauung soviel Geld für ein zweites Brautkleid ausgeben möchte. Aber wie sagt man so schön? Man heiratet nur einmal!

Also möchte ich euch jetzt ein paar meiner Favoriten zeigen.

Ihr müsst wissen, ich bin an ganz großer Lazaro Fan. Ich liebe die Kleider – auch wenn ich sie mir niiiiieeeemals leisten kann, geschweige denn reinpassen werde.

Ich lieeebe alle drei!!! Ganz besonders das linke Kleid.

Ein Beitrag geteilt von noni (@noni_mode) am

Die Kleider von Noni sind etwas schlichter, gefallen mir aber auch sehr sehr gut!

Beim Finger-wund-googlen bin ich dann auf Cocomelody aufmerksam geworden. Da habe ich soooooviele tolle Kleider gefunden, das ich gar nicht wusste, welches mir am besten gefällt.

Leider haben die Ihren Store in Rosenheim. Das ist etwas weit weg. Ich könnte mein kleid natürlich online bestellen, aber davor habe ich ehrlich gesagt etwas Angst.

Ich werde jetzt wohl in den nächsten Wochen noch 2 weitere Brautmodegeschäfte in Aurich besuchen und wer weiß? Vielleicht habe ich dort Glück und finde das perfekte Kleid für unsere standesamtliche Trauung.

Wie war es bei euch? Hattet ihr zwei unterschiedliche Kleider oder auch das gleiche Problem wie ich, das ihr euer eigentliches Kleid nach kurzer Zeit nicht mehr mochtet?

Liebe Grüße,
Tanja

Wer bin ich eigentlich? 1000 Fragen an mich selbst – Teil 6

Der Schlafmangel raubt mir nicht nur meine komplette Kraft, sondern auch die Zeit zum Bloggen. Heute beantworte ich aber die nächsten 20 Fragen für euch.
Ihr erfahrt zum Beispiel ob ich stolz auf mich selbst bin, welche Arbeit im Haushalt ich mit Abstand am langweiligsten finde.

Die anderen Blogbeiträge, mit den bisherigen Fragen und Antworten, findet ihr hier:
>>> Teil 1 <<<
>>>
Teil 2 <<<
>>> Teil 3 <<<
>>> Teil 4  <<<
>>> Teil 5 <<<

29104107_2494856027406605_8928640441721552896_o
1000 Fragen an dich selbst – #6 / 101-120

101. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu?
Keine Ahnung. Ich muss jetzt erstmal googlen, welche Charaktereigenschaften dem Sternenbild Krebs zugeordnet werden. Ich habe jetzt die erste Seite genommen die Google mir ausgespuckt hat.
Positive: Beständigkeit, Sanftmütigkeit, Sensibilität, Hilfsbereitschaft, Bescheidenheit.
Ich würde sagen das passt sehr gut.
Negative: Eifersucht, Reizbarkeit, Schüchternheit, Ängstlichkeit, Launenhaftigkeit.
Hier passt es nur teils teils. Eifersüchtig bin ich eigentlich gar nicht. Leicht reizbar auch nicht. Schüchtern nur in bestimmten Situationen und ängstlich nur wenn es um meine liebsten geht. Aber Launisch. Jip. Das bin ich definitiv.

102. Welche Farbe(n) dominiert in deinem Kleiderschrank?
Grau, Schwarz, Blau.

103. Holst du alles aus einem Tag heraus?
Ich gebe immer mein bestes. Am Ende des Tages fehlt mir aber oft Zeit und Energie um zu bloggen oder Videos zu schneiden. Das ärgert mich manchmal.

104. Wie viele TV-Serien schaust du regelmäßig?
Im Tv schaue ich kaum Serien. Hier läuft meist Netflix oder Amazon Prime TV. Jeden Montag schauen wir VOX. Goodbye Deutschland. Ich liebe diese Auswanderserie und träume dann immer ein kleines bischen von meiner eigenen Auswanderung.

105. In welchen Momenten wärst du am liebsten ein Kind?
Wenn die Steuererklärung ansteht – als Kind hatte ich damit noch nichts am Hut.

106. Kannst du eine Woche auf das Internet verzichten?
Ja, bei unserem Umzug mussten wir laaange ohne Internet ausharren. Da ich beruflich aber auf das Internet angewiesen bin, war es schwierig.

107. Wer kennt dich am besten?
Meine Freundinnen Sarah und Maren und mein Partner. Ihnen kann ich alles anvertrauen. Denen kann ich auch nichts vormachen. Wenn es mir nicht gut geht, merken die drei es sofort.

108. Welche Arbeit im Haushalt findest du am wenigsten langweilig?
BÜGELN!!!!!! Und aus diesem Grund lass ich es einfach sein. Dinge die wirklich wirklich wirklich ganz unbedingt gebügelt werden müssen, bügel ich erst einen Tag bevor sie angezogen werden. Ganz ehrlich! In den Kleiderschränken werden die doch sowieso wieder faltig.

109. Bist du manchmal von anderen enttäuscht?
Leider ja. Ich habe sehr hohe Erwartungen an mich selbst und übertrage das leider oft auf andere. Meine Prioritäten sind anders, als die meines Gegenübers. Das zu verstehen fällt mir meist schwer.

110. Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus?
Wenn man selbstständig ist, gibt es keinen freien Tag. Man arbeiten IMMER, muss immer erreichbar sein und seine Emails checken.

111. Bist du stolz auf dich?
In einigen Bereichen, ja. Ich bin stolz auf das was ich bisher geleistet habe. Auch wenn viele nicht sehen wieviel Arbeit hinter der Verwirklichung der Selbständigkeit und meiner kleinen Firma steckt – ich weiß es. Und es macht mich wahnsinnig stolz zu wissen, das ich diesen Weg alleine gegangen bin und ihn alleine gemeistert habe.

112. Welches nutzlose Talent besitzt du?
Kennt ihr die Löffelsprache? Ich kann sie fließend sprechen 😀

113. Gibt es in deinem Leben etwas, das du nicht richtig abgeschlossen hast?
Ja, viele Dinge.

114. Warum trinkst du Alkohol beziehungsweise keinen Alkohol?
Wir trinken am Wochenende gerne ein Glas unseres Lieblingswein. Der schmeckt unglaublich gut (rot, lieblich). Ansonsten bin ich kein großer Alkoholtrinker. Ich brauche keinen Alkohol um Spaß zu haben und zum Durst löschen gibt es Wasser.

115. Welche Sachen machen dich froh?
Das Lachen meiner Kinder, ein „Schatz-ich-bin-von-der-Arbeit-zurück“-Kuss von Mirko, die Wertschätzung meiner Arbeit von meinen Kursteilnehmern, zu wissen das es Menschen auf dieser Welt gibt, denen ich wichtig bin.

28938659_10215956503084269_984322233_o
Wolken über Ostfriesland

116. Hast du heute schon einmal nach den Wolken am Himmel geschaut?
Nein, wir waren bisher noch NICHT draußen.

117. Welches Wort sagst du zu häufig?
Gleich.

118. Stehst du gern im Mittelpunkt?
Nein überhaupt nicht. Ich werde schnell nervös und laufe IMMER sofort knallrot an. Das habe ich bereits als Kind gehasst.

119. Wofür solltest du dir häufiger Zeit nehmen?
Für quality time mit jedem Kind, Zeit nur für die Liebe, für Freundinnen und auch für den Blog und den YouTube Channel.

120. Sind Menschen von Natur aus gut?
Ich glaube schon. Kein Mensch wird böse geboren oder wird durch erlebtes oder das Umfeld gezwungen böse zu sein. Jeder Mensch hat es selbst in der Hand einen anderen, einen guten Weg zu gehen.

Danke noch einmal an Johanna von Pink-e-pank.de für den Start dieser wunderbaren Blogparade.

Ich freue mich schon auf die nächsten 20 Fragen.

 

Schlafmangel from HELL – wenn das Baby durchschläft, die 5 jährige aber nicht

19:20 Uhr
Wir gehen ins Badezimmer. Die Zähne werden geputzt, das Gesicht gewaschen, die Haare gekämmert und der kuschelige Schlafanzug angezogen.

19:30 Uhr
Livi darf sich ein Buch aussuchen und dann lesen wir noch eine Geschichte.

19:40 Uhr
Sie geht nochmal nach unten und sagt allen gute Nacht und verteilt (wenn sie es möchte) Gute Nacht Küsse.

19:45 Uhr
Wir singen noch ein Gute-Nacht-Lied das sie sich wünschen darf

19:47 Uhr
Nachtlicht an, Flurlicht an und Tür anlehnen.

Bis hier hin klappt es ganz gut. Es gibt keine Tränen oder auch nur das geringste Anzeichen, das sie nicht schlafen möchte/kann.  Sie ist müde. Sehr müde sogar. Aber noch während ich die Treppe heruntergehe, zähle ich nur die Sekunden bis sie gleich wieder im Wohnzimmer steht.

19:50 Uhr
Pipi – wieder nach oben.

19:53 Uhr
Ups nochmal Pipi – wieder nach oben.

19:55 Uhr
Ich wollte dir nur noch kurz sagen das im Kindergarten XYZ passiert ist – wieder nach oben.

19:58 Uhr
vieleicht doch nochmal Pipi? – wieder nach oben

20:02 Uhr
Sie kommt runter, setzt sich im Wohnzimmer hin und hofft das wir einfach nichts sagen, so dass sie bleiben darf.

20:05 Uhr
Ich kann Kuscheltier ABCDE nicht finden – gefunden und wieder ins bett

Wir begleiten das Trepp-auf und das Trepp-ab mit vollkommener Ruhe.
Wir haben das gleiche „Spiel“ jedoch schon gestern gespielt und der Wecker klingelte trotzdem um 7:00 Uhr in der früh, deswegen ist Livi an diesem Punkt nicht nur müde, sondern HUNDEMÜDE. Ihre Stimmung kippt – gerade noch das fröhliche kleine 5 Jährige Mädchen das versucht sich ins Wohnzimmer zu schleichen und schon schreit und weint sie aus voller Kraft heraus in Ihrem Bett los.

23270257_10214806509095138_5336373392038534284_o
Ihr neues Bett – selbstgebaut, nach ihren Wünschen

Wir lassen sie nicht weinen, sondern gehen sofort zu ihr, nehmen sie in den Arm und fragen was los ist. Hier kommt dann wahlweise:
-> ich kann nicht schlafen
-> ich vermisse mein Kaninchen
-> ich finde Kuscheltier XY nicht
-> ich will nicht in mein Bett
-> ich habe Angst vor XY
und und und.
Ja, auch hier reagieren wir natürlich ruhig, versuchen eine Lösung zu finden und nehmen ihre Ängste und Gefühle sehr ernst. Manchmal klappt es, manchmal nicht. Wenn es klappt, dann gehen wir wieder nach unten. Kaum sitzen wir auf der Couch, weint und schreit sie wieder. Wenn es nicht klappt, sitzen wir auch mal gute 20 Minuten in ihrem Zimmer.

Der einfachste Weg wäre jetzt, sie wieder mit nach unten zu lassen, sie wach bleiben zu lassen. Den Weg des selbst bestimmten einschlafens haben wir im Dezember ausprobiert – es klappt einfach nicht. Lässt man ihr die Wahl, dann bleibt sie bis 2-3 Uhr nachts wach und möchte trotzdem nicht ins Bett. Dann geht es eben um 3 Uhr wieder los mit schreien-beruhigen-weinen-beruhigen. Das geht nicht. Wir sind beide berufstätig. Selbstbestimmtes einschlafen mag ein toller Weg sein und für viele funktionieren. Hier aber nicht.

20:00 – 21:00 Uhr
Kommen wir zurück zum Trepp-auf Trepp-ab Szenario. Wir trösten und beruhigen. Meist abwechselnd. Denn da ist noch das Baby und Mirko muss noch etwas Essen.
Um 21 Uhr sind wir beide so erledigt, das wir uns bettfertig machen und nach oben gehen. Falls sie tatsächlich wieder bei uns im Wohnzimmer sitzen durfte, versuchen wir sie jetzt nochmal ins Bett zu bringen.

Manchmal klappt es, manchmal nicht. So kann es sein das ich im Bett versuche das Baby einschlafzukuscheln (sie schläft nur auf meinem Arm ein bzw an mich ran gedrückt) und Mirko bis zu 20 mal zu Livi geht. In dieser Phase ihrer Müdigkeit steht sie nicht mehr alleine auf. Sie weint und schreit, bleibt aber (fast immer) im Bett.

21:00 – 22:00 UHr
Mirko schläft dann gegen 21:30 /22 Uhr ein. Ich versuche noch immer das Baby zum schlafen zu bringen und wandere immer wieder zu Livi, was wieder das Baby zum weinen bringt. Nebenbei wird der Teenager auch vom Geschrei geweckt, ich selbst bin hundemüde und kann mich kaum noch auf den Beinen halten.
Spätestens wenn dann alle drei Kinder weinen, weil sie eigentlich alle müde sind, aber nicht schlafen, klappt bei mir der Schalter um. Whumm.

22:30 – 23:30 Uhr
Es ist vorbei mit der gelassenen, ruhigen Mutter. Ich werde zur Rabenmutter, werde laut und sage Livi sie soll jetzt endlich schlafen. Ich sage zum Teenager, das sie sonst auch wie ein Stein schläft und ich nunmal nichts daran ändern kann, das Livi jetzt weint und schreit. Ich gehe ins Schlafzimmer und weine zusammen mit dem Baby, flehe sie an das sie ENDLICH einschläft. Ich bin doch so so so müde.

23:00 – 00:00 Uhr
Irgendwann schläft das Baby, ich lege sie ins Beistellbett. Dann gehe ich wieder zu Livi, versuche sie wieder zu beruhigen und plane mit ihr den nächsten Tag. Das ganze wiederholt sich noch ein paar mal. Dann schläft sie.
Es ist zwischen 23-24 Uhr. Ich liege im Bett und mache die Augen zu…

1:00 Uhr
Das ganze geht wieder von vorne los. Livi schreit, ich steh möglichst leise auf.
Sie schläft wieder. Ich ergreife die Chance und versuche auch weiterzuschlafen. An dieser Stelle sollte ich erwähnen das ICH nicht so schnell wieder einschlafen KANN.

1:25 Uhr
Und wieder.

1:45 Uhr
Again..

sad-505857_1920
Quelle: pixabay

2:10 Uhr
Ich stehe heulend vor ihrem Bett und flehe sie an, das sie schläft. Ich kann kaum stehen, sitze meist auf dem Boden, mit dem Rücken an ihren Schrank gelehnt und singe leise LaLeLu.

2:30 Uhr
Sie steht bei uns im Schlafzimmer. Das Baby wird wach. Mirko wird wach. Zurück ins Bett. Ich bin noch nicht wieder eingeschlafen.

4:00 Uhr
MAAAAAAAAMMMMAAA

4:45 Uhr
Albtraum

5:02 Uhr
PAAAAAAAPPPPAAAA

5:30 Uhr
Ich schlafe ein.

6:45 Uhr
Das Baby hat Durst, der Mann muss zur Arbeit und wir aufstehen.

Nicht nur ich habe wenig, bis gar nicht geschlafen, auch Livi. Sie ist total fertig wenn ich sie um 7:30 Uhr wecke. Der Weg ins Badezimmer ist eine Qual.
Um kurz nach 8 Uhr sind wir im Kindergarten. Wir haben keine Wahl. Ich muss arbeiten. Wir können beide nicht ausschlafen. ICH sowieso nicht, denn das Baby ist wach. Hellwach. Und findet liegen blöd.
Nachmittags ist Livi fertig. Sie will nicht mehr zu Freunden, will auch kaum das sie wer besucht, weil sie einfach keine Kraft zum Spielen hat.
Ab 16 Uhr bin ich auch an meinem Tiefpunkt angelangt. Aber dann kommt der Teenager nach Hause, braucht essen. Ich muss das Haus putzen, arbeiten, Wäsche waschen, einkaufen.
Und dann geht das Spiel von vorne los.

Ich kann nicht mehr. Ich fühle mich schrecklich und daran hat nicht nur der Schlafmangel Schuld. Ich fühle mich beschissen, weil ich das Bedürfniss meiner Tochter, bei uns zu sein und auch bei uns zu schlafen, nicht erfüllen kann. Ich fühle mich todtraurig, weil das Familienbett zu 4. hier keine Option mehr ist.
Denn auch im Familienbett wird sie wach. Mehrfach. Und weckt hierbei nicht nur mich, sondern auch Mirko und das Baby auf.  Und ann sitze ich da mit einem Baby, das weint und nicht mehr einschlafen kann. Da hilft meist nur der Gang nach unten, zum Sofa.

Wer an dieser Stelle sagt: das liegt am dritten Kind! Das kommt, weil sie jetzt nicht mehr die Kleinste im Haus ist, den möchte ich bitte auf diese Blogbeiträge aufmerksam machen:

Kind, SCHLAF DOCH ENDLICH (23.Juni 2015)
Schlaflose Nächte (19. Februar 2016)
Scheiß auf Schlafen! (7. November 2016)

Wir durchleben diese „Schlafhölle“ schon seitdem sie 6 Monate alt ist. Es gab kaum Tage – bzw Nächte – in denen SIE und somit auch wir, richtig schlafen konnten.

Im Blogbeitrag vom 7.11.2018 (Scheiß auf Schlafen) schreibe ich:

Wir nehmen die Situation wie sie ist, gehen ruhiger damit um und haben uns einfach mit der Tatsache abgefunden das sie nunmal nicht so viel Schlaf braucht, wie andere Kinder in ihrem Alter. Das ist Okay. Wirklich.
Es ist egal wie lange wir schlafen und ob wir mit der Anzahl an Ruhestunden den Tag überleben, solange SIE es kann. Ihr Wohlbefinden, ihre Zufriedenheit und ihre Gesundheit ist alles was zählt und sie IST GLÜCKLICH und GESUND.

Natürlich leide ich noch immer unter akutem Schlafmangel. Aber ein Dauerabo Concealer auf Amazon und die wöchentliche Kaffeelieferung von Tchibo machen das Leben leichter.

Damals habe ich nur ein paar Stunden in der Woche gearbeitet, hatte noch kein Baby.

Jetzt weiß ich nicht mehr weiter. Ich möchte das sie wieder schlafen kann, glücklich ist und tagsüber wieder die Kraft hat sich mit ihren Freunden zu treffen. Aber ich weiß wirklich nicht wie.

Ich weiß nur das ich bald zusammenbreche, wenn ich nicht endlich wieder schlafen kann…

Wer bin ich eigentlich? 1000 Fragen an mich selbst – Teil 5

Wenn die Kinder krank sind, liegt der Blog gezwungener Maßen erstmal auf Eis. . Aber heute geht es mit den nächsten 20 Fragen und meinen Antworten weiter.
>>>
Teil 1 <<<
>>>
Teil 2 <<<
>>> Teil 3 <<<
>>> Teil 4  <<<

Diese Woche erfahrt ihr ob ich schon einmal gegen das Gesetz verstoßen habe, wen meiner Freunde ich am längsten kenne und ob ihr auf meinem Handy Fotos findet, mit denen ich erpressbar wäre.

27545383_2472704752955066_4051210049348346833_n

1000 Fragen an dich selbst – #4 / 81-100

81. Was würdest du tun, wenn du fünf Jahre im Gefängnis sitzen müsstest?
Wahrscheinlich wegrennen. Flüchten. 5 Jahre sind unglaublich lange. Ich würde es nicht aushalten für so lange Zeit von meiner Familie getrennt zu sein und auf engsten Raum leben zu müssen. Also: Koffer packen und weg.

82. Was hat dich früher froh gemacht?
Ich habe es früher geliebt zu tanzen und dabei am besten noch zu singen. Die Musik laut aufgedreht und loslassen.

83. In welchem Outfit gefällst du dir sehr?
Vor der Schwangerschaft habe ich total gerne Kleider oder Oberteile mit leichtem Ausschnitt getragen. Mittlerweile fühle ich mich in meinem Körper aber überhaupt nicht mehr wohl und verstecke mich am liebsten unter weiten Oberteilen.
Anders ist es, wenn ich mein Brautkleid trage. Da fühle ich mich, als würde ich schweben und wäre wunderwuuuunderschön.  Ich wüschte ich könnte es jetzt schon tragen. Jeden Tag.

21215904_10214237172782086_895916457_o
Babybauch 40. Ssw

84. Was liegt auf deinem Nachttisch?
Ich habe zur Zeit gar keinen Nachttisch. Direkt neben meinem Bett steht das „Beistellbett“ von dem Ostfriesenbaby. Dahinter gequetscht steht, als Nachttisch ersatz, ein kleiner Hocker. Darauf ist aber auch nur Platz für meine Nachttischlampe und ein Paket Taschentücher.

85. Wie geduldig bist du?
Ich würde sagen: gar nicht. Geduld war noch nie meine Stärke. Ich erwarte wahnsinnig viel von mir und kann nur im Bezug auf die Kinder Geduld an den Tag bringen.

86. Wer ist dein gefallener Held?
Mein Opa. Ich bin bei meinen Großeltern groß geworden, weil meine Mutter gleich nach der Geburt wieder arbeiten gegangen ist. Meine Oma ist noch heute, neben meiner Mutter, eine der wichtigsten Personen in meinem Leben. Mein Opa ist damals überall mit mir hingefahren, hat mir jeden Wunsch von den Lippen abgelesen und war ein klein bischen wie der Opa von Heidi –  er wirkte stets etwas grummelig, war aber herzensgut. Er ist gestorben als ich noch ganz klein war und hat seine Ur-Enkel leider nie kennengelernt. Er fehlt mir.

87. Gibt es Fotos auf deinem Mobiltelefon, mit denen du erpressbar wärst?
Ich kann sehr gut über mich selbst lachen. Deswegen würde ich die Frage eher mit Nein beantworten 😀

88. Welcher deiner Freunde kennt dich am längsten?

Sarah ♥ Wir kennen uns jetzt schon fast 12 Jahre. Sie ist die Patin von Livi und war auch bei ihrer Geburt dabei. Wir sind beide immer busy, bei zusammen 6 Kindern auch kein Wunder 😀 und sehen uns viel zu selten. Aber ich vertraue ihr blind und bin froh sie zu haben.

35949_107285929324451_4634858_n

89. Meditierst du gern?
Da ich keine Geduld habe und sowieso immer viel zu wenig Zeit -> Nein

90. Wie baust du dich nach einem schlechten Tag wieder auf?
Meist jammer ich Yasmin, die Rabenmutti – die eigentlich gar keine Rabenmutti ist, per WhatsApp die Ohren voll. Dann sagt sie wie beschissen ihr Tag war, wir bemittleiden uns gegenseitig und stellen wie immer fest, das wir nicht alleine sind und zack geht es mir besser 🙂

91. Wie heißt dein Lieblingsbuch?
Am alller, aller, aaaaalllerliebsten lese ich die Black Dagger Buchreihe von J. R. Ward.

92. Mit wem kommunizierst du am häufigsten über WhatsApp?
Meinen Freundinnen – Sarah, Maren und Yasmin. Und meinem kleinen Familienchat in dem meine Mutter, meine Oma, meine Schwester und meine große drinnen sind.

93. Was sagst du häufiger: Ja oder Nein?
Ich vermute ganz stark NEIN, denn das ist das neuste Lieblingswort des Ostfriesenbabys.

94. Gibt es Gerüchte über dich?
Ohja. Viele. Und 99% davon sind nicht wahr.

95. Was würdest du tun, wenn du nicht mehr arbeiten müsstest?
Meine 7 Sachen packen und die Welt bereisen.

96. Kannst du gut Auto fahren?
Ja – nur nicht nachts. Oh und dieses klischee vom nicht rückwärts einparken können, erfülle ich übrigens auch.

97. Ist es dir wichtig, dass dich die anderen nett finden?
Ja. Weil ich eigentlich wirklich nett bin.

98. Was hättest du in deinem Liebesleben gerne anders?
Mir fehlt die Pärchenzeit. Nur er und ich.

99. Was unternimmst du am liebsten, wenn du abends ausgehst?
Hä?! Wer oder was ist dieses „abends ausgehen“?! WENN ich mal wieder Zeit hätte um einen Abend auszugehen, dann würde ich am liebsten essen gehen. Natürlich bei meinem Lieblingsmexikaner!

100. Hast du jemals gegen ein Gesetz verstoßen?
Uhja.

Danke noch einmal an Johanna von Pink-e-pank.de für den Start dieser wunderbaren Blogparade.

Ich freue mich schon auf die nächsten 20 Fragen.

Wer bin ich eigentlich? 1000 Fragen an mich selbst – Teil 4

In den letzten 2 Wochen habe ich etwas Selbstfürsorge betrieben und den Blog ruhen lassen. Aber heute geht es mit den nächsten 20 Fragen und meinen Antworten weiter.
>>>
Teil 1 <<<
>>>
Teil 2 <<<
>>> Teil 3 <<<

Diese Woche erfahrt ihr in welchen TV-Casting Shows ich schon war und welchen Berufswunsch ich als Kind hatte.

2014 - noch einige Kilos leichter
2014 – noch einige Kilos leichter

1000 Fragen an dich selbst – #4 / 61-80

61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?
Ich würde jetzt nicht sagen, das ich daran glaube, aber ich hoffe es gibt ein Leben nach dem Tod. Mir gefällt die Vorstellung das ich, wenn ich sterbe, irgendwo weiterlebe. Zusammen mit all den Menschen, die vor mir gegangen sind und die mir soviel bedeuten. Es macht den Gedanken an den Tod leichter, denn er bedeutet so nicht das Ende. Der Tod ist nur ein weiter Schritt auf unserer Reise.

62. Auf wen bist du böse?
Spontan fallen mir drei Menschen ein. Den ersten habe ich sehr geliebt. Er hat mir mein Herz gebrochen und ich habe Jahre gebraucht um es zusammenzusetzen. Die zweite Person hat mein Vertrauen und meine Freundschaft gnadenlos missbraucht und ausgenutzt. Ich hasse sie dafür, das sie mir das angetan hat. Seitdem fällt es mir schwer andere Menschen an mich heran zu lassen und ihnen zu vertrauen. Person drei ist ein Familienmitglied, das mir immer das Gefühl gibt wertlos zu sein.

63. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln?
Ich wohne auf dem Dorf. Hier fahren tatsächlich kaum öffentliche Verkehrsmittel. Ab und zu mal ein Bus, das war es aber auch schon. Wir haben nicht mal einen Bahnhof.

64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet?
Die Fehlgeburten 2016 haben mich zerrissen. Der Verlust von Baby2 war am schlimmsten. Noch heute tut es unglaublich weh und es vergeht kein Tag an dem ich nicht an unseren kleinen Zwilling denke.

65. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest?
Zu Grundschulzeiten wollte ich immer Sängerin werden. Ich singe zwar heute noch gerne, war sogar zweimal bei der Casting-Show Popstars dabei, aber Sängerin bin ich dann doch nicht geworden. Danach wollte ich eine ganze Zeit lang vieeeele Sprachen lernen und als Übersetzerin arbeiten. Dann kam der Wunsch, Ärztin zu werden. Ich nahm es mir ganz fest vor, später Medizin zu studieren. Als ich mit 17 schwanger wurde, kam dann aber alles anders. Ich habe Mediengestalterin gelernt und arbeite mittlerweile aber in einem ganz anderen Bereich.

66. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten?
Meine Lieblingsmusik hat ihren eigenen Kosenamen von mir erhalten. Ich nenne sie zärtlich: Wackel-mit-dem-Arsch-Musik.
Mein Lieblingstanzlied ist Sean Paul – Like Glue (hör hier mal rein). Schon als Teenager habe ich einen Faible für Sean Paul, Dancehall & Reggae entwickelt. Hör ich ein Lied von Sean Paul, hält mich nichts mehr! Dann steh ich auf und schwinge die Hüften. In dem Moment ist es mir auch egal das ich keine Größe 38 habe, sondern 100kg mit mir rumtrage. Wenn ich zu dieser Musik tanze, ist es als wäre alles und jeder um mich herum vergessen. Super! Jetzt will ich sofort tanzen gehen.

IMG_20140826_213057
Der Mann und ich

67. Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten sehr?
Seine Ruhe, seine Gelassenheit und die Gewissheit das ich ihm zu 100% Vertrauen kann.

68. Was war deine größte Anschaffung?
Meine allein war das Auto.

69. Gibst du Menschen eine zweite Chance?
Ja, aber keine dritte. Und es kommt immer darauf an was vorgefallen ist. Fremdgehen könnte ich zum Beispiel nie verzeihen.

70. Hast du viele Freunde?
Nein. Aus purem Selbstschutz.

71. Welches Wort bringt dich auf die Palme?
LOL – geschrieben finde ich es ja schon unfassbar grausam, aber mein Teenager sagt nun gefühlt alle 5 Minuten: Das ist so lol. Das war voll lol. Lol das ist lol
GNAAAAARRRR

72. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen?
Ja schon ein paar Mal. Unter anderem, weil ich bei der Castingshow Popstars mitgemacht habe. Ihr braucht euch jetzt gar nicht die Finger wund googlen! Beim ersten Mal war ich 16 Jahre alt und beim zweiten Mal 21 Jahre jung. Jetzt werde ich 31. Online gibt es also nicht zusehen. HA!

73. Wann warst du zuletzt nervös?
Letzte Woche Freitag. Da ist mein neuer Tanzkurs gestartet. Vor meiner ersten Kursstunde bin ich immer ganz nervös. Ich weiß nicht wie die Kursteilnehmer sind, ob Elise gut mitmacht und und und.

74. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause?
Ich könnte jetzt das Schreiben, was ihr sicher erwartet zu lesen und was natürlich auch stimmt: das beisammen sein mit meinen Kindern, meine Familie, der Trubel am Frühstückstisch, das Gekuschel am Morgen.
ABER! Wir dürfen folgende Tatsachen bitte nicht außer Acht lassen:
Mein Zuhause ist mein Zuhause weil!
-> ich hier ohne BH herumlaufen kann
-> Die Jogginghose hier meine Alltagshose ist
-> in meinem Kühlschrank immer Notfallschoki liegt
-> und meine Tür jederzeit für jeden Redebedürftigen Menschen, auch ohne BH und mit Jogginghose, offen steht. Dafür ist die Notfallschoki da.

75. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen?
Im Internet und das meist auf dem Handy oder Ipad.

76. Welches Märchen magst du am liebsten?
Ich habe ein uralten Märchenbuch. Das ist noch von meiner Oma und aus diesem Buch lese ich auch meinen Kindern vor. Am liebsten mag ich Schneeweißchen und Rosenrot.

IMG_20140808_193248
Lustig sein, das kann ich.

77. Was für eine Art von Humor hast du?
Ich weiß es nicht. Von flach bis sarkastisch ist alles dabei. Ich kann sehr lustig sein, wenn ich es will. Wenn ich es denn will. Das ist der Punkt. Ich mag mein Lachen nicht sehr gerne und dementsprechend halte ich mich oft zurück.

78. Wie oft treibst du Sport?
Aktuell als Trainerin 5 mal die Woche und ab Donnerstag dann mindestens 7 mal. Dann geht das Training im Fitnessstudio los!

79. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck?
Ich hoffe jedenfalls das ich einen positiven, bleibenden Eindruck hinterlasse. Ob das wirklich so ist, weiß ich leider nicht.

80. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten?
Meine Liebsten Menschen und die Musik.

Danke noch einmal an Johanna von Pink-e-pank.de für den Start dieser wunderbaren Blogparade.

Ich freue mich schon auf die nächsten 20 Fragen.

Wer bin ich eigentlich? 1000 Fragen an mich selbst – Teil 3

Heute geht es mit den nächsten 20 Fragen und meinen Antworten weiter.
Die Fragen 1 – 20 findet ihr hier.
Die Fragen 21 – 40 könnt ihr hier nachlesen.

Diese Woche erfahrt ihr ob ich meinen Geburtstag immer feier und was ich so riiiichtig gut kann!

Noch schwanger

1000 Fragen an dich selbst – #3 / 41-60


41. Trennst du deinen Müll?
Ja! Schon seit ich denken kann. Wir versuchen zusätzlich Müll zu vermeiden. Obst und Gemüse zB. nicht in Plastik zu verpacken, Stoffwindeln zu nutzen und und und.

42. Warst du gut in der Schule?
Meine Noten waren ganz gut, ja. Nur gab es eine Zeit da nahm ich nicht sehr regelmäßig am Unterricht teil.

43. Wie lange stehst du normalerweise unter der Dusche?
Nicht sehr lange. Meißt liegt Elise dabei auf dem Duschvorleger – sie liebt die Fußbodenheizung – und ich muss mich dementsprechend beeilen. Wenn Mirko abends da ist, dann nehme ich mir meine 10 Minuten Zeit. Ich bin kein Langduscher, sondern bevorzuge meine Badewanne.

44. Glaubst du, dass es außerirdisches Leben gibt?
Als langjähriger Akte X Fan JA. Ich denke das es irgendetwas da draußen im weiten Universum geben MUSS. Was genau, wer weiß das schon?!

45. Um wie viel Uhr stehst du in der Regel auf?
In der Woche klingelt der Wecker um 6:15 Uhr. Am Wochenende darf ich meistens ausschlafen.

30. Geburtstag
30 Jahre alt und hochschwanger

46. Feierst du immer deinen Geburtstag?
Kommt darauf an was man unter feiern versteht. An meinem Geburtstag kommt meine Familie und meine beste Freundin zu Besuch. Wir trinken Kaffee, essen Kuchen und sitzen gemütlich zusammen. Meine Freundinnen lade ich an einem extra Abend ein. Dann sitzen wir an einem Abend auf unserer Terrasse, reden bis es dunkel wird und genießen das Knistern der Feuerschale. Letztes Jahr wurde ich 30 Jahre alt jung. Da Elise ET aber nur 8 Tage später war, gab es keine große Feier. Das holten wir im November nach.

47. Wie oft am Tag bist du auf Facebook?
3-4 Mal. Früher war es tatsächlich mehr. Aber Facebook ist eben Facebook und nicht Twitter.

48. Welchen Raum in deiner Wohnung magst du am liebsten?
Unser Badezimmer im Erdgeschoss. Denn da steht meine große Badewanne. Und in dieser kann ich mich tatsächlich zwischendurch in RUHE entspannen und ganz tief durchatmen.

49. Wann hast du zuletzt einen Hund (oder ein anderes Tier) gestreichelt?
Vor 9 Tagen haben wir ein Pferd begrüßt und gestreichelt.

50. Was kannst du richtig gut?
Planen, organisieren, gestalten und umsetzen. Feiern z.B.  Ich habe es geliebt für befreundete werdende Mütter die Baby Partys zu schmeißen oder den Jungesellinnenabschied zu organisieren. Das ist mein Ding! Aber ich kann auch richtig gut singen.

51. Wen hast du das erste Mal geküsst?
Marvin, meinen ersten Freund in der Grundschule. Die erste „Liebe“.

52. Welches Buch hat einen starken Eindruck bei dir hinterlassen?
Uff. Da gibt es wahnsinnig viele. Ich habe in der Schwangerschaft viele Bücher zum Thema Hypnobirthing gelesen und war total beeindruckt. HypnoBirthing – Der natürliche Weg zu einer sicheren, sanften und leichten Geburt von Marie F. Mongan fand ich toll und ich bin mir sicher das dieses Buch zu der wunderbaren Geburt von Elise ihren Teil beigetragen hat.

53. Wie sieht für dich das ideale Brautkleid aus?
Wir heiraten im August. Mein Brautkleid habe ich schon, aber ihr könnt sicher verstehen das ich vorab nichts verraten mag 🙂 Ich liebe mein Kleid. Beim ersten Besuch im Brautmodegeschäft habe ich mich für ein Kleid entschieden, das ich im nachhinein doch nicht mochte. Eine Woche später war ich wieder dort und habe ein anderes Kleid gesehen, anprobiert und mich verliebt. NÄCHSTE WOCHE IST DIE ANPROBE!

54. Fürchtest du dich im Dunkeln?
Total. Wenn ich alleine bin kann ich zwei Dinge nicht ertragen: Dunkelheit und Stille. Wenn Mirko mal nicht Zuhause sein sollte, muss der TV/das Ipad laufen. Nur dann kann ich einschlafen.

55. Welchen Schmuck trägst du täglich?
Meinen Verlobungsring. Sonst gar nichts. Ohrringe und Ketten werden zur Zeit von Elise sofort unter die Lupe genommen.

56. Mögen Kinder dich?
Ja. Wäre auch schlimm, wenn es nicht so wäre – sonst hätte ich den falschen Beruf 😀

57. Welche Filme schaust du lieber zu Hause auf dem Sofa als im Kino?
Einmal traurige Filme, weil ich es nicht mag vor anderen zu weinen und dann richtig gruselige Filme, weil ich mir dann die Augen und Ohren zuhalten kann.

58. Wie mild bist du in deinem Urteil?
Das kommt darauf an. Ich verzeihe viele Dinge und bin auch nicht nachtragend. Aber ich hasse es angelogen zu werden. Fremdgehen oder küssen könnte ich auch nicht verzeihen. Niemals.

59. Schläfst du in der Regel gut?
Als Mutter muss man bei der Frage erst einmal laut auflachen. Nein, ich schlafe seit der Geburt von Livi im Oktober 2012 nicht besonders gut, denn sie schläft auch nicht.

Doona+ Babyschale

60. Was ist deine neueste Entdeckung?
Die Doona+ Babyschale. Ich hatte das wahnsinnige Glück diese eine Woche vor Weihnachten zu gewinnen und bin SO SO SO begeistert!!!! Cooles Teil!

 

Danke noch einmal an Johanna von Pink-e-pank.de für den Start dieser wunderbaren Blogparade.

Ich freue mich schon auf die nächsten 20 Fragen.

 

Wer bin ich eigentlich? 1000 Fragen an mich selbst – Teil 2

Heute geht es mit den nächsten 20 Fragen und meinen Antworten weiter. Den ersten Beitrag findet ihr hier.

Ich habe euch letzte Woche schon davon berichtet, das ich nicht nur die 1000 Fragen beantworten werde um mich selbst wieder besser kennenzulernen/neu zu definieren, sondern mich insgesamt auf einen neuen Weg begebe.
So habe ich diese Woche damit angefangen mir mehr Zeit für mich selbst zu nehmen. Das heißt ich habe meinen Kaffee getrunken solange er heiß war, habe in Ruhe geduscht, das Handy auch mal liegen lassen und mir ein Buch genommen und wieder gelesen. Diese winzigen Auszeiten haben mir gefehlt. Selbst 10 Minuten Me-Time am Tag haben mir gereicht um meinen Akku wieder aufzuladen.

IMG-20170204-WA0009

1000 Fragen an dich selbst – #2 / 21-40

21. Ist es wichtig für dich, was andere von dir denken?
Ich wünschte es wäre anders, aber ja – es ist mir wichtig. Ich möchte das andere sehen und erkennen wer ich wirklich bin und mich nicht im Voraus be- und verurteilen.
22. Welche Tageszeit magst du am liebsten?
Ich mag die Abendzeit am liebsten, denn dann sind die Kinder und Mirko Zuhause und wir können Familienzeit genießen. Und wenn die Kinder friedlich schlummern, gibt es Pärchenzeit.

23. Kannst du gut kochen?
Ich glaube ja. Ich KANN es und koche auch gerne. Am liebsten für all meine liebsten. Und dann auch gerne mit Vorspeise, Hauptgang und Nachspeise. Aber dafür brauche ich dann auch Zeit und Ruhe. Oh! Und das Küche putzen/aufräumen danach, das hasse ich.

24. Welche Jahreszeit entspricht deinem Typ am ehesten?
Eindeutig der Sommer! Ich liebe die Wärme. Ich liebe es Barfuß zu gehen und nur dünne Kleider zu tragen. Aber leider ist nicht jeder Sommer warm.

IMG-20170620-WA0035

25. Wann hast du zuletzt einen Tag überhaupt nichts gemacht?
Ich habe keine Ahnung. Das muss Jahrzehnte her sein.

26. Warst du ein glückliches Kind?
Bis zur Trennung meiner Eltern ja.

27. Kaufst Du oft Blumen?
Im Sommer und Frühling, ja. Im Winter und Herbst stehen hier mehr Kerzen als Blumen herum. Meine Lieblingsblumen sind Gerberas ♥

28. Welchen Traum hast du?
Ich möchte gerne mein eigenes Geschäft eröffnen. Vorne soll ein Familiencafé mit Verkaufsbereich für Tragetücher, Tragehilfen, ökologischer Kleidung, Holzspielzeug (und viele weitere tolle Dinge) entstehen und im zweiten Raum werden dann meine Kurse für Schwangere, Babys, Eltern und Kinder stattfinden. Ich bin bereits mitten in der Planung und kurz davor meinen Traum wahr werden zu lassen.

29. In wie vielen Wohnungen hast du schon gewohnt?
8 Wohnungen/Häuser/Doppelhaushälften. Ich hoffe ich habe mich nicht verzählt. Mittlerweile leben wir im Eigenheim und ich hoffe das wir hier niemals ausziehen werden.

30. Welches Laster hast du?
Lustigerweise muss ich da das selbe Antworten, wie Feiersun: Ich trinke zu viel Energy und esse zu viel Süßkram.

31. Welches Buch hast du zuletzt gelesen?
Cody Mcfadyen – Die Stille vor dem Tod

32. Warum hast Du die Frisur, die du jetzt trägst?
Bis zur Hochzeit ist es nicht mehr lange und da möchte ich meine Haare noch etwas „züchten“. Die Brautfrisuren die ich mir wünsche sind mir kürzeren Haaren nicht umzusetzen. Und Farbexperimente will ich auch ungern starten. Mein jetziges blond gefällt mir sehr gut.

33. Bist du von deinem Mobiltelefon abhängig?
Vor ein paar Tagen hätte ich sicher JA geschrieben. Durch einen lustigen Zufall, kann ich aber jetzt sagen das es nicht so ist. Ich habe vor über einem Jahr meinen Vertrag gekündigt und natürlich nicht daran gedacht das dieser im Januar ausläuft. Ich bin also morgens aufgestanden und konnte weder telefonieren, noch unterwegs ins Internet. Ich war an diesem Tag den ganzen Nachmittag und Abend unterwegs und es hat mich absolut nicht gestört, das ich nun nicht die neusten Tweets oder Bilder sehen kann. Auch am Wochenende lag das Handy dann oft einfach nur herum. Es klingelte oder vibrierte und ich ließ es liegen. Das werde ich in Zukunft beibehalten.

34. Wie viel Geld hast du auf dem Bankkonto?
Das weiß keiner, außer mir. Und das sage ich auch keinem. Aber ich wünschte es wäre mehr! Dann gäbe es tolle Flitterwochen…

35. In welchen Laden gehst Du gern?
Action, Hema und DM. Das sind drei Läden die es hier nicht gibt und für die ich erst einmal ne gute Strecke mit dem Auto fahren muss. Ich bin also kaum da, aber finde es deswegen umso schöner dort mal wieder zu schnüstern.

36. Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe?
Da kommt es drauf an, mit wem ich zu welcher Tages- oder Nachtzeit unterwegs bin. Feiern war ich nun schon seit 1,5 Jahren nicht mehr, aber sollte ich tatsächlich mal an einem Abend mit meinen Freundinnen in der Kneipe sitzen und NICHT fahren müssen, bestelle ich mir gerne ein Bananenweizen oder einen Cocktail. Und sonst einen Latte Macchiato mit Karamell Flavour (ja, sowas gibts hier in den Kneipen die ich betreten würde).

37. Weißt du normalerweise, wann es an der Zeit ist, zu gehen?
Man kann die Frage ja nun unterschiedlich interpretieren. Ich merke schnell wenn eine Party beendet ist (warum auch immer) und gehe. Ich ziehe mich auch zurück wenn ich merke das sich jemand unwohl fühlt und jetzt niemanden in seiner Nähe haben möchte. Wenn ich müde bin, dann gehe ich. Und im Bezug auf den Alkoholpegel: soviel trinke ich schon seit Jahren nicht mehr.

38. Wenn du dich selbstständig machen würdest: mit welcher Tätigkeit?
Ich bin bereits selbstständig. Nicht mit dem Blog oder YouTube, sondern als Elterncoach und prä-und postnatale Fitnesstrainerin. UND ICH LIEBE ES! Ich liebe meinen Beruf und möchte nie wieder etwas anderes machen.

Tragebaby

39. Willst du immer gewinnen?
Nein. Ich habe kein Problem damit zu verlieren und freue mich auch mit den Gewinnern.

40. Gehst du in die Kirche?
Nein. Wobei ich dieses Jahr öfter dort sein werde. Zur Konfirmation meiner Schwester, die Taufe von Elise und unsere kirchliche Trauung.

Danke noch einmal an Johanna von Pink-e-pank.de für den Start dieser wunderbaren Blogparade.

Ich freue mich schon auf die nächsten 20 Fragen.

#weddingwednesday – Unsere Kennenlerngeschichte & die Frage aller Fragen

Zu jeder Hochzeit, gehört normalerweise ein Heiratsantrag. Der Heiratsantrag, das I-Tüpfelchen auf einer Liebesgeschichte.
Und deswegen erzähle ich euch heute von dem Moment, an dem mein Verlobter (das Wort zu schreiben und auszusprechen fühlt sich immer noch ganz wunderbar an) mir den Antrag gemacht hat. ABER!
Erst möchte ich euch erzählen wann und vor allem wie wir uns kennen- und liebengelernt haben.

Küss den Frosch
Bitte verwandel dich in einen Prinzen!

Alles fing mit diesem Bild an. Ja richtig. Ich küsse das Badetier meiner kleinen Tochter. Einen Frosch um genau zu sein.
Kurz nach dem 1. Geburtstag von Olivia, begann ich wieder zu daten. Ich hatte es satt alleine zu sein. In meinem Umkreis gab es keine alleinerziehenden Mütter – nur glücklich verheiratete oder vergebene Pärchen. Ich fühlte mich einsam, wusste aber das ich als alleinerziehende Mutter von 2 Kindern, 1 & 7 Jahre alt, kaum Chancen habe jemanden kennenzulernen. Ja wer nimmt denn bitte schön eine Frau mit zwei Kindern?!
Vor allem: Wie lernt man denn heutzutage jemanden kennen? Sicher nicht in einer Bar oder Disco. Da trifft man eher selten den Partner fürs Leben. Aber es war 2013, ich war endlich im Besitz eines Smartphones und lies mich dann von meiner Freundin überreden mal eine Dating App auszuprobieren.
Das erste Blinddate war eine ABSOLUte KATASTROPHE!!! Wirklich. So ein schlimmes Date hatte ich in meinem Leben noch nie. Ein mieses Date lies mich dann schon zweifeln. Ich legte die App auf Eis und gab die Suche erstmal auf.
Im Dezember 2013 sah ich dann auf Instagram ein Foto von einer Frau, die einen Frosch (wie diesen auf dem Bild) küsst und dazu schrieb, das sie damals genauso verzweifelt war und dann dieses Bild machte und kurz darauf ihren Mann und jetzt Ehemann kennenlernte. Ich fand die Idee ganz lustig, schoss das Foto und schrieb darunter

Man küsst viele Frösche bis der Prinz kommt, bleibt und einem nie wieder von der Seite weich.

Am selben Tag kam meine beste Freundin abends zu Besuch. Wir aßen zusammen und hatten jede Menge Spaß. Und wieder überredete sie mich, diese App zu öffnen und nachzusehen. Bling. Eine neue Nachricht.
Kein “ ZEIG MIR DEINE TITTEN BRÜSTE!1!11!!!“ oder „Hey, Bock auf Spaß?!“, sondern ein freundliches: Hallo, wie gehts dir?
Wir schreiben tagelang. Meist bis in die Nacht hinein. Er war lustig, charmant und wahnsinnig gutaussehend. Und dann kam irgendwann der Moment an dem man ein Blind Date ausmacht und man sich trifft. Ich hatte Angst das dieser Mann mit dem ich schreibe und mich so gut verstehe, in Wirklichkeit doch ein Oskar aus der Mülltonne ist. Er sagte mir wo er arbeitet, damit ich mir sicher sein kann das hinter der Person ein echter Mensch steht und zwar wirklich er, Mirko.
Wir verabredeten uns für den kommenden Freitagabend.

2 Tage vorher musste ich mit Livi zur Kontrolle zum Orthopäden. Die Nacht war kurz und so schleppte ich mich mit ihr, ich selbst ungeschminkt und mit Augenringen aus der Hölle, zum Arzt. Dort bekamen wir ein Rezept für Einlagen, die wir doch bitte sofort  aus dem Geschäft gegenüber von der Praxis holen sollten. Einlagen. Orthopädische Einlagen. Und wisst ihr wer genau dort arbeitet? Richtig. Mirko. Ich hatte so eine Panik, das ich mir Livi schnappte und nach Hause fuhr. Ich konnte den Laden in meinem jetzigen Zustand nicht betreten. Ungeschminkt, unfrisiert und von den Augenringen schrieb ich ja bereits. Abends berichtete ich ihm von unserem Arztbesuch und das wir ein Rezept bekommen haben. Ich warnte ihn vor das er mich also schon vor dem Blind Date sehen wird – und nicht nur mich, sondern auch meine 1 Jährige Tochter.

Am nächsten Tag zog ich los. Haare und Make up saßen. Und Hey! Dort arbeiten ja noch mehr Menschen. Wie hoch ist also die Chance das ich ihm in die Arme laufe? Eher gering. Aber um kein Risiko einzugehen, schreibe ich ihm vorher keine Nachricht in der steht wann genau wir kommen. Wir betreten den Laden und da sitzt er. Natürlich. Er sitzt am Tresen. Er nimmt die Fußabdrücke meiner Tochter.
Um ehrlich zu sein, reden wir nicht viel. Ein bischen Smalltalk, nicht mehr. Ich glaube meine Gesichtsfarbe glich der einer Tomate. Livi sorgte aber für ordentlich Stimmung. Erst brüllte sie den Laden zusammen und dann wollte sie alles auseinander nehmen. 20 Minuten waren wir da, dann ging es wieder heim. Mit den Worten „Bis später!“ verlies ich den Laden.
Noch im Auto schrieb ich ihm eine Nachricht: ,,Wie schlimm war es?!Kommst du heute Abend trotzdem noch?“

Ja, er kam. Und er blieb bis 3 Uhr.

Urlaub 2014 in Köln
Und es war Liebe.

Wir sahen uns in den darauffolgenden Tagen täglich. Wir verliebten uns. Unglaublich schnell und intensiv.

Das erste Pärchenbild ♥
Das erste Pärchenbild ♥

Das Ganze ist jetzt fast auf den Tag genau 4 Jahre her. Ich würde lügen wenn ich schreibe, das es die letzten Jahre immer einfach war. Aber er ist es wert. Und deswegen habe ich am 17.07.2017 JA gesagt.
Ich habe JA gesagt zu der Liebe meines Lebens, meinen besten Freund, den tollsten Stiefvater und (zu dem Zeitpunkt) werdenden Vater. Ja zu jedem Streit, jeder Versöhnung, jedem Lachen und jeder Träne.

Am 17.07. wurde ich 30 Jahre alt. Ich war hochschwanger, lag 2 Tage zuvor noch wegen Nierenstau dritten Grades im Krankenhaus und hatte die Nacht über mit Erbrechen zu kämpfen. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie meine Laune dann am Geburtstagsmorgen war. Wir wurden früh wach, Mirko gab mir einen Kuss, gratulierte mir und ging zur Arbeit. Es gab kein Geschenk. Hä?!
Ich habe nicht großartig gefeiert. Es hab Kaffee und Kuchen mit meiner Mutter, Oma und besten Freundin. Das wars. Am Nachmittag bekam ich eine WhatsApp Nachricht von ihm, das ich mein Geschenk am Abend bekomme.
Abends kam er dann nach Hause und Livi rannte zu ihm, wollte UNDBEEEEDINGT das Geschenk haben und es mir geben. Er hat sich aber geweigert und meinte: das geht nicht. Ich muss Mama das gleich alleine geben, kleine Maus.
Aha?!
Er brachte Olivia ins Bett und machte dann Kerzen im Wohnzimmer an. ER! KERZEN! Der anti-Romantiker schlecht hin.
Und plötzlich kniete er vor mir, stellte mir die Frage aller Fragen und ich war so überrascht, das ich erst einen Moment brauchte um JA zusagen.
Seitdem bin ich verlobt. V E R L O B T.
…und jetzt kann die Planung beginnen ♥

He asked, i said yes!
He asked, i said yes!